Nach stundenlangem Forschen im www, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es auch in der schweizer Zucht noch zu vielen "Tränen" kommen wird bezüglich DM-AFFECTED-Collies!
Ich hoffe, dass die Collie-Züchter vor allem ihre Zuchthunde auf DM testen lassen (müssen!) und die Ergebnisse auch "sichtbar" machen!! Und ich wünsche allen viel Glück!! Es sind einige DM-AFFECTED-Zuchthunde (Deckrüden im Einsatz) die sehr viel gebraucht wurden!! Nicht nur auf die Schweiz bezogen!!
Ich persönlich werde nächstes Jahr nach und nach auch meine restlichen Collies testen, welche noch in der Zucht sind oder in die Zucht kommen werden!!
Billy und Angie werde ich nicht mehr testen lassen, 2 Nachkommen getestet und beide NORMAL! Ela wird auch nicht getestet, sie war nie in der Zucht! Auch der F-Wurf wird nicht getestet, da beide Elternteile NORMAL sind (Wurfwiederholung ist geplant!) Alle anderen Collies werden noch getestet!!
Die Degenerative Myelopathie ist eine fortschreitende Erkrankung des Rückenmarks bei älteren Hunden.
Die Krankheit hat einen schleichenden Beginn – typischerweise im Alter von 8 bis 14 Jahren.
Es sind jedoch auch Fälle ab dem 5. Lebensjahr bekannt.
Typisches Erstsymptom sind die oft stärker abgeschliffenen Mittelkrallen der Hinterpfote. Darauf kommt es zunächst zum Verlust der Koordination in den hinteren Gliedmassen: der Hund wackelt und schaukelt beim Gehen, knickt ein oder schlurft.
Das kann zunächst nur in einem der hinteren Gliedmassen auftreten und sich dann auch auf das andere Hinterbein ausweiten.
Im weiteren Verlauf der Erkrankung werden die Glieder immer schwächer und der Hund hat Probleme zu stehen bis er schliesslich gar nicht mehr laufen kann.
Die Zeitspanne vom Ausbruch der Krankheit bis zum Stadium der Querschnittslähmung des Hundes, beträgt etwa 3 Monate bis 2 Jahre.
Der Hund wird in dieser Zeit oft unsauber, da er die Kontrolle über die Blase und den Schliessmuskel verliert.
Trotz dieses schrecklichen Verlaufes ist DM eine, für den Hund, schmerzfreie Erkrankung.
Die Ursachen dieser Krankheit ist die Degeneration des Myelins im Rückenmark im Bereich des Brust- und Lendenteils. Myelin umhüllt – ähnlich wie der Kunststoffmantel bei einem elektrischen Kabel – jeden Nerv von Gehirn und Rückenmark und sorgt somit für eine störungsfreie Weiterleitung der elektrischen Impulse am Nerv entlang. Fehlt das Myelin als isolierende Schutzhülle, so kommt es zu neurologischen Symptomen, die sich bei der degenerativen Myelopathie u.a. in Störungen der Kommunikation zwischen Gehirn und Extremitten äussert.
Da andere – behandelbare - Erkrankungen ähnliche Symptome aufweisen, kann die DM im Normalfall nur mittels Ausschlussdiagnostik sicher erkannt werden. So müssen z.B.unbedingt ein Bandscheibenvorfall, das Cauda-equina-Syndrom und Neoplasien des Rückenmarks ausgeschlossen werden. Aber auch noch andere Erkrankungen ähneln den Symptomen von DM.
Der einzig direkte Weg der sicheren Diagnose – neben einer Magnetresonanztomografie, die in der Tiermedizin aber nur selten verfügbar ist – ist die Untersuchung der Wirbelsäule unter dem Mikroskop, wenn eine Autopsie vorgenommen wird, da degenerative Veränderungen im Rückenmark nur für DM, nicht aber für andere Rückenmarkkrankheiten charakteristisch sind.
Behandlung:
Eine Behandlung im Sinne einer Heilung ist nicht möglich. Es ist aber möglich dem Prozess mit verschiedenen Behandlungsmethoden - im besten Fall - etwas Einhalt zu gebieten und dem Hund länger mehr Lebensqualität zu ermöglichen als es ohne unterstützende Massnahmen der Fall wäre.
Solche Massnahmen sind u.a. Physiotherapie, Muskelaufbau am Unterwasserlaufband und Akkupunktur.
Hilfsmittel für den Hund sind u.a. Teppichböden um ein Rutschen zu verhindern, Hundeexpander zur Muskelstärkung und ein Hunde-Rollwagen bei fortgeschrittenem Stadium.
Vorsorge:
Es wurde ein Gen entdeckt, welches – bei Vorhandensein - das Risiko für Hunde erhöht an DM zu erkranken. Somit ist momentan der einzige Weg die Krankheit „zu heilen“ die züchterische Auslese an geeigneten Zuchtpartnern mittels eines Gentests, welcher ermittelt, ob die Hunde von diesem Risiko betroffen sind oder nicht, um dann gezielt Verpaarungen vorzunehmen, die keine Entstehung von homozygot betroffenen Hunden mehr zur Folge haben.
Bedeutung für die Zucht:
Das Ziel eines jeden Züchters sollte die Gesundheit seiner Welpen sein. Oft genug ist dieses Ziel ein Pokerspiel, bei dem man hofft, den richtigen Deckrüden für seine Hündin ausgesucht zu haben und die Elterntiere gut zusammenpassen, um so möglichst vitale Nachkommen zu züchten. Gentests sind diesbezüglich eine grosse Hilfe um von vorneherein für die eigenen Welpen bestimmte Krankheiten ausschliessen zu können. Warum diese Hilfe also nicht in Anspruch nehmen und gezielt nutzen?!
Deshalb kann nur jedem, der einen Hund in die Zucht gibt, nahe gelegt werden, diesen auf die jeweiligen Erbkrankheiten untersuchen zu lassen.
Gerade bei einem autosomal rezessiven Erbgang, bei dem ein mutiertes (erkranktes) Gen doppelt vorliegen muss damit die Krankheit ausbrechen kann, sind solche Gentests wie ein Blick in die Karten der uns verrät, ob wir diese Runde gewinnen werden oder nicht.
Ich danke allen, die mir in diesem Jahr in den Rücken gefallen sind, über mich Unwahrheiten und Gerüchte verbreitet haben, die neidisch oder eifersüchtig waren oder mich belogen haben; die mich nicht leiden konnten weil ich so bin wie ich bin. Ich danke allen, die mich falsch verstanden haben und mir dennoch eine gewisse Aufmerksamkeit geschenkt haben, auf die man verzichten kann... Ich werde euch im neuen Jahr wieder mit reichlich Gesprächsstoff versorgen!
All denjenigen, die mich wirklich kennen und so akzeptieren können, die mich nicht so oft sehen und mir trotzdem das Gefühl geben, wahre Freunde zu sein oder sich mit mir freuen über einen gewissen Zusammenhalt, Toleranz und Respekt!
Yeehaw! Endlich ist das Gen-Test-Ergebnis von Empire gekommen! DM N/N (Normal) Somit hat Black Jet`s Empire Silver Boy folgende Ergebnisse vorzuweisen: CEA/CARRIER, MDR +/+, HD A/A, DM N/N!!
Hier findest Du weitere getestete Collies! Bitte Bild anklicken ;-)