Als Welpe hatte Ela vor jeder Kleinigkeit Angst. War das ein Blatt, welches vom Baum fiel, oder fremde Menschen, ein "unbekanntes Objekt" in der Nacht....Es wurde einfach alles angenurrt!
Dank Billy merkte sie jedoch relativ schnell, dass sie keine Angst zu haben braucht, dass ihr ja nichts passiert. Sie absolvierte am 26.10.02 beim SCC einen hervorragenden Wesenstest.
Mit Ela habe ich auch die Welpenspielstunde und danach den Erziehungskurs besucht. Als sie dann 1 Jahr alt war, haben wir den Agility-Aufbau-Kurs gemacht.
Als Ela ca. 7 Monate alt war, habe ich durch Zufall herausbekommen, dass sie CEA positiv ist. Welch ein Schock, da ich sie eigentlich für die Zucht gekauft hatte.
Ich habe mir lange überlegt, ob ich sie behalten will, oder nicht. Schliesslich war sie ja schon eine gewisse Zeit bei mir, und ich hatte sie doch auch in mein Herz geschlossen!
Und ausserdem hatte sie ja noch Stehohren, da war der Augentest ja sowieso egal.
Ela war bei meinem A-Wurf ein hervorragender "Babysitter". Sie kam alle paar Minuten schauen, wie es den Welpen geht. Am Anfang war Shiva gar nicht begeistert, dass Ela ein so grosses Interesse an den "Kleinen" zeigte. Vor allem nicht, wenn sie in der Wurfkiste lagen, dann hat sie Ela angeknurrt. Aber wenn ich sie rausgenommen habe, dann war es Shiva egal, wenn Ela sich zu ihnen legte. Sie konnte mit der Zeit sogar rausgehen, auch wenn Ela bei den Welpen lag.
Mit Ela starte ich auch im Agility. Das heisst, im Moment trainiert mein Sohn Daniel Freitags mit ihr.
Montags darf sie mit Henz Mario trainieren. Mario musste diesen Frühling seine geliebte "Shirley" (auch ein Collie) wegen einer unheilbaren Krankheit einschläfern lassen. Da habe ich ihm angeboten, dass er mit Ela trainieren kann. Nach einer bestimmten Zeit sagte er dann zu. Ela liebt es, mit Mario zu trainieren.
"Ela" startet im Large 2. Sie ist nicht so schnell wie "Billy" und sie hat auch nicht seine Sprungkraft. Aber Agility macht auch ihr sehr viel Spass, und das ist ja die Hauptsache. Ich bin auch sehr stolz auf sie.